Economies of the Commmons: Was bedeutet “open”?
April 12th, 2008
Hm, hm. Eben lief der Programmpunkt “Uncommon Business Models”. Bin da über ein paar Sachen gestolpert. Jonas Woost (Head of Music last.fm) sagte während seiner Präsentation: “We want to be the Wikipedia for Music”. Weil da die User in bester Web-2.0-Manier Seiten über Bands mit Inhalten füllen. Aal-Prinzip also, “andere arbeiten lassen”. Er hat sein Unternehmen mehrmals als “open” dargestellt.
last.fm ist ein interessantes Unternehmen, toll für Musikliebhaber, hat aber so gar nichts mit Prinzipien von Open Source zu tun. Oder mit der Philosophie, die die Wikipedia groß gemacht hat. last.fm ist ein Unternehmen, das Geld verdienen möchte. Das ist total ok. Aber: Weder können last.fm-User entscheiden, wohin das Unternehmen steuert, noch dürfen sie in die last.fm-Software gucken und sie ändern. last.fm ist nicht “open”. Nur die last.fm-Macher haben die Schlüssel für ihre kleine Datenkäfig-Plattform. Die - wie gesagt - vollgefüllt wird von den Usern.
Und: Das Wortungetüm: “Win-win-win”-Situation möchte ich in meinem Leben nicht mehr hören. Danke.
Entry Filed under: Musik, Netzkultur
1 Comment Add your own
1. winneress | July 8th, 2008 at 3:35 am
so, who wins in a win-win-win ?
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