Alles was wir uns vorstellen können lässt sich bauen. Vor rund 10 Jahren hat ein Hersteller (Namen vergessen) auf der Frankfurter Buchmesse eine Technik mit “intelligenter Tinte” präsentiert. Folgendes Prinzip: Eine mit spezieller Tinte beschichtete Zeitung füllt sich täglich neu mit Text, dazu muss sie ans Internet angeschlossen werden. Was mit Buchstaben geht, sollte auch mit Bewegtbild funktionieren. Ich habe mir das damals in meiner Eigenschaft als Verlagslehrling angesehen. Die hatten einen riesigen Stand gemietet und versuchten, das misstrauische, papierliebende Buchvolk von ihrer Innovation zu überzeugen. Hat offenbar bis heute nicht geklappt. Das Prinzip “intelligente Tinte” taucht ja immer mal wieder auf, bis heute scheint das nicht wirklich zu funktionieren - kann ja noch kommen.
]]>Interessanter Aspekt: die “Videosequenzen” bei Harry Potter entsprechen ja nur einer eingefangenen Bewegung - keine wirklichen Filme, die eine lineare Rezeption erfordern würden.
Kann man den Bruch zwischen Text und Multimedia in einem Medium wirklich überwinden?
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