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Posts filed under 'G8'

Weltkarte Lizenzgebühren


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Wem noch nicht klar ist, warum die G8-Staaten beim Gipfel den Schutz geistiger Eigentumsrechte auf der politischen Agenda ganz nach oben gesetzt haben, der schaue sich diese Karte von worldmapper an:

royalty.png

(c) map: worldmapper

“Over half (53%) of the value of all royalty and license fees paid in 2002 were received in one territory: the United States. Large proportions of these fees were also received in Japan and the United Kingdom.”

Mehr Infos hier. Die Fortsetzung der Kolonisierung mit anderen Mitteln.
Via Becky Hogg, machine envy.

Add comment June 24th, 2007

G8 gucken


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Axel und ich gestern saßen gestern bis spät fassungslos vor dem Computer (Fernsehen ist wirklich mausetot) und haben uns Videos über die G8-Proteste angeschaut. Tausende Protestierer tricksen die Polizei aus und dringen zum Zaun vor. Er hat es mit einem lachenden, einem weinenden Auge auf den Punkt gebracht: “Da spielen die Fangen auf der grünen Wiese - von meinen Steuergeldern!” Und das, wo der Gipfel eigentlich schon als gescheitert gilt. Vermutlich wird nichts beschlossen, sondern nur vertagt. Der Staat betreibt einen unglaublichen Sicherheitsaufwand, missachtet Bürgerrechte, und außer dass Sondereinheiten per Hubschrauber einfliegen und dann Teeanagern übers Kornfeld nachsetzen nichts gewesen…
Begeistert bin ich übrigens von G8-TV. Nur - warum verwenden die die “Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0″-Lizenz? Das Video, wo sie die Bundeswehr beim Inlandseinsatz filmen, gehört in die Mainstream-Medien. Mit der Lizenz verbauen sie sich das. Eric Möller hat über die Problematik mal einen guten Text geschrieben. Der gipfelblog ist ebenfalls sehr lesenswert.

1 comment June 7th, 2007

Deutlich weniger Schwerverletzte


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Dieser NDR-Artikel stützt meinen Latschedemo-Bericht.

Add comment June 6th, 2007

Eine uninspirierte Latschdemo


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Off-Topic: Frisch zurück von der Rostocker Großdemo gegen den G8-Gipfel gestern. Rund 10 Stunden war ich da, nach meinem Empfinden eine ziemlich lahme Veranstaltung mit zuviel Polizeipräsenz und einigen doofen Autonomen, die Gewalt ausgeübt haben. Umso erstaunter höre ich aufgeregte Radionachrichten, die von mehr als 1000 teils schwer verletzten Polizisten und Demonstranten sprechen, schaue mir Bildersrecken bei Spiegel Online und dem NDR an, wo man viele Krawallbilder und verletzte, blutende Menschen sieht. Die Hamburger Mopo, die ich mir eben zusammen mit den Sonntagsbrötchen gekauft habe, titelt “Erst Karnevall, dann Krawall”. Dazu auf Seite 1 ein großes Bild mit vermummten Steinewerfern vor einem zerstörten Auto und ein kleines Bild vom bunten Demozug.

Liebe Pressekollegen, ich weiß, dass Ausschreitungen und kreativer Protest attraktive Schlagzeilen und Bilder machen. Kein User, Radiohörer und Zeitungsleser will unspannende Demoberichte konsumieren. Doch genau das war die Veranstaltung - in meiner Wahrnehmung.

Statt mich still darüber zu ärgern, dass nur über die Ausschreitungen einer radikalen, autonomen Minderheit berichtet wird, am Rande noch ein bisschen über die wenigen kreativen Protestler, schreibe ich lieber einen Blogeintrag:

Los ging es gestern per Bus mit den Hamburger Grünen. Die waren die einzigen, die noch Plätze frei hatten. Im Bus: Das, was man gerne als “Alt-68er” bezeichnet, Eltern mit ihren Teenager-Kindern, chic gekleidete Twens und diverse laut schnatternde Schwule, die über die CDU lästerten und sich gegenseitig ihre “Homoskope” aus einer Homosexuellen-Gazette vorlasen.

Die Rostocker Demo bestand aus 2 Protestzügen, ich war auf dem, der aus Richtung Hamburger Straße startete. “Wow, so viele Menschen”, denke ich bei der Ankunft. Und wundere mich, dass keine Automen darunter sind. Die waren nämlich, wie ich später erfahren habe, alle auf der anderen Demoroute, die am Rostocker Hautbahnhof losging.

Nach kurzen, lahmen Redebeiträgen setzt sich mein Zug Richtung Hafen, Endpunkt beider Demozüge und Ort der Abschlusskundgebung, in Bewegung. Genauso unspektakulär wie das Auftakt-Bühnenprogramm ist der Demozug: Wir latschen so vor uns hin. Mit dabei: Attacis, die Linkspartei, die Grünen, Greenpeacler, diverse andere Umweltschutzverbände, Ärzte gegen den Atomkrieg, Linke aller Couleur, Kirchenleute, sonstwie Umweltaktivisten, Leute von Amnesty International… Und ganz ganz viele “Normalos”, also Leute wie ich ohne Plakat oder T-Shirt, welche sie zu einer der aufgezählten Gruppierungen visuell sortiert. Es ist alles so nullachtfünfzehn.
Ich finde: Deutsche können nicht demonstrieren. Es fehlt einfach was. Humor, was Kraftvolles. (Trifft auf mich selber auch zu, ich hatte ja auch nichts vorbereitet.) Hier die wenigen gelungenen Aktionen/Plakate:

Best of Demoplakate-Sprüche:

  • Wer ist eigentlich Bob Geldof?
  • G8, geh kacken
  • Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Ein Zaun reicht ja auch.

Bei einer Gruppe Umweltschützer marschiert Elvis Presley mit, samt schillerndem Pailletten-Umhang, Tolle und Koteletten. In einer Hand hält er ein goldenes Mikro, in der anderen Hand ein Transparent, auf dem steht: “Die Erde ist eine Scheibe/Elvis lebt/ Klimaschutz kann warten”.

Dann läuft noch eine Gruppe Schweine mit, zusammengehalten von einem mit Stacheldraht bemalten Banner. Sie spielen mit einem Ball, der die Erde als Motiv trägt. Auf meine intelligente Frage: “Wer seid ihr denn?” kommt die Antwort: “Wir sind Schweine und spielen mit der Erde.” Prompt beschwert sich eine Gruppe Veganer, dass das eine Verunglimpfung der rosa Tiere und damit nicht ok sei.

schweine.JPG

Greenpeace hat riesige schwebende Schneemänner dabei.

schneemann.JPG
Naja, die Masse trottet Richtung Hafen und das Polizeiaufgebot nimmt zu. Ich bin viel damit beschäftigt, mich von den unzähligen obskuren altkommunistischen Splittergruppierungen fern zu halten. Man wird ja permanent von Team Grün und/oder dem Verfassungsschutz gefilmt, ich will wenigstens nicht in der Datei “KPD” oder “Linksruck” abgespeichert werden. Außerdem spielen die Polit-Dogmatiker eindeutig die schlechteste Musik. (Hallo MLPD: Die Zeit der schief singenden Liedermacher ist vorbei.) Die im Vorfeld des Gipfels durchgeführten hysterischen Sicherheitsmaßnahmen (die Durchsuchungen etc) sind übrigens der Hauptgrund, warum ich in Rostock dabei bin.

Angekommen im Rostocker Hafen laufe ich über das Festivalgelände. Noch mehr Menschen - der andere Demozug ist auch schon da - Fressbuden und die üblichen Protestbedarfstände, an denen Buttons, Bücher und derlei Zeug angeboten werden.

hafenszene.JPG

Ich fange an, mich über die martialische Polizeipräsenz zu ärgern: Ein Hubschrauber kreist über dem Gelände. Das ist so ohrenbetäubend laut, das Bühnenprogramm muss unterbrochen werden. Eine schwarz gekleidete Sondereinheit Polizisten marschiert durch die friedlichen Teilnehmer. Sie räumen erst das Feld, nachdem als Clowns verkleidete Protestler mit Staubwedeln ihre Helme polieren und ihnen das wohl zuviel wird. Der Hubschrauber-Lärm ist unerträglich laut.
Ich finde, dass das, was die Polizei da treibt, nicht gerade de-eskalierend wirkt. Es ist doch alles friedlich - warum also der Hubschrauber und die Polizeitrupps? Erst später erfahre ich, dass es zu dem Zeitpunkt schon Ausschreitungen gegeben hat. Nur: Davon habe ich - und ich bin sicher auch der überwiegende Teil der Demonstranten - nichts mitbekommen. Das Areal ist riesig, die Menschenmenge auch. Ich halte eine Teilnehmerzahl von um die 80.000 für realistisch. (Nach Polizeiangaben sollen es ja nur um die 20.00 gewesen sein.)

Der bedrohliche Hubschrauber dreht irgendwann ab, und ich wandere Richtung Innenstadt, um etwas Essbares aufzutun. Auf dem Weg dahin sichte ich die ersten Vermummten. Und Spuren von Randale, lose Pflastersteine, herausgerissene Verkehrsschilder. Sieht aber nicht dramatisch aus.
In einer kleinen Gasse treffe ich alte Freunde aus Lüneburg. Wir reden zusammen, plötzlich riegeln Polizisten die Gasse ab. Sie lassen uns anstandslos wieder raus, Autonome sind nicht in Sichtweite. An “Fränkies Wurstbude” gibt es eine Currywurst. Auf einem Platz in der Innenstadt sitzen wir dann und essen, wie viele andere Protestler. Die Polizei steht herum, alles ist unaufgeregt und ruhig.

Später geht es in eine Kneipe, sie heißt “Alex”, wo schon ein buntes Völkchen erschöpfter Demonstranten sitzt und sich stärkt. Ich treffe dort weitere Bekannte. Wir unterhalten uns und sind uns einig: die Demo ist “fade”, “irgendwie komisch”. Alles verläuft sich, die Menschen wie die Themen, um die es eigentlich gehen soll.

Clowns kommen herein und machen sich auf der Kneipentoillette ihre Schmicke ab. Plötzlich stürmen Polizisten herein, auch aufs Klo, sie haben wohl Tränengas abbekommen und wollen sich die Augen auswaschen. Es stört die nette Atmosphäre wenig, alle trinken weiter ihren Kakao oder ihr Bier. “Nanu,” denke ich, “doch noch Ausschreitungen?” Mittlerweile ist es 18 Uhr und die Demo gefühlt vorbei.

Zurück zum Hafen geht es vorbei an lauter Peterwagen und Polizeikräften. Ich wundere mich weiter, was das ganze Aufgebot soll. Uns entgegen kommen Trupps und führen einzelne Autonome ab. Ganz junge Jungs. Am Hafenrand dann wirkt die Situation überhaupt nicht mehr so friedlich wie am Nachmittag: (Durchlässige) Polizeiketten sperren den Weg in die Innenstadt ab. Räumpanzer und Wasserwerfer stehen herum. Vereinzelt liegen Pflastersteine und zerbrochene Flaschen herum, die Wasserwerfer sind offensichtlich zum Einsatz gekommen. Ganz hinten, auf der Bühne, läuft das Bühnenprogramm aber weiter.

raeumfahrzeug.JPG

Wir entscheiden, nicht in die Menge zu gehen, die Stimmung ist merkwürdig. So stehen wir mit vielen Schaulustigen Rostockern (”Nä, hier sieht man gut?”) und anderen Protestlern am Rande der Versammlung und gucken. Immer mal wieder stoßen Polizeitrupps in die Menge und kommen, einen Schwarzgekleideten unter den Arm geklemmt, wieder heraus. Fotografen, angetan mit Sauerstoffmasken und Helmen, wuseln dazwischen herum. Ich sehe keinen einzigen Steinewerfer. Wir entschliessen uns, zu gehen. Freundliche grün gekleidete Polizisten weisen uns den einzig freien Weg Richtung Busparkplatz, vorbei an Wasserwerfern und schwarz geleideten Sondereinheiten.

Auf dem Weg zurück machen wir einen Abstecher in das unabhängige Medienzentrum von Indymedia. Es gibt Kaffee und Tee, der Indymedia-Liveticker ist an die Wand projiziert, die Menschen sitzen an Tischen und redeten.

Zurück im Bus machen alle einen erschöpften Eindruck. Den ganzen Tag herumlaufen, das ist anstrengend. Einer hat wohl etwas Tränengas abbekommen, sonst sind alle guter Dinge und müde. Nicht mal die Schwulen haben mehr Energie für eine Unterhaltung.

Das also war mein Demo-Tag gestern. Ich war auf einer uninspirierten Latschdemo, wie vermutlich 95 Prozent der anderen Teilnehmer. Die Berichterstattung der Massenmedien konzentriert sich fast ausschließlich auf die Ausschreitungen. Ja, die Gewalt hat es gegeben, die Bilder beweisen es. Doch diese einseitige Darstellung den gestrigen Tages wird den Ereignissen nicht gerecht. Dieser Bericht ist ein Versuch, das gerade zu rücken.

23 comments June 3rd, 2007


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