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Ich wurde gebeten, zu schreiben, wie man zu einem “customized” Miro Player kommt. (Hintergrund.) Ziemlich einfach:
1. Schreibe den netten Menschen von der Participatory Culture Foundation (die geben den Miro Player raus) eine Mail. Jesse Patel (jessep [at] pculture.org) ist der Ansprechpartner.
2. Schicke den Miros einen opml-File mit all deinen Podcasts. Den integrieren sie in die “customized” Miro Version.
3. Zur Miro-Plattform gehört auch ein Programmführer, englisch “channel guide”, der über 4.000 RSS-Videokanäle beinhaltet. Die speziellen Versionen enthalten einen Programmführer, der nur die Podcasts des eigenen Senders enthält. Das ist z. B. der Programmführer des NDR.
4. Wer mag, kann noch auf das Design des Programmführers Einfluss nehmen - heißt eine simple Webseite bauen und den Miros liefern.
5. Den Rest machen die Miros. Mit denen kann man sehr gut zusammenarbeiten.
Auch bei den speziellen Versionen können Nutzer mit einem Klick jeden beliebigen Podcast anderer Anbieter hinzufügen.
Was ein eigens kostümierter Miro Player kostet? Wenig. Von dem Betrag könnte sich eine Handvoll Blogger einen Sommer lang täglich ein Eis kaufen. Zwei Kugeln jeder. Zum Vergleich: Der BBC iPlayer soll ja bisher mehrere Millionen Pfund verschlungen haben. Offizielle Infos zu “Cobranded Playern” auf getmiro.com.
Die Deutsche Welle hat auch eine eigene Version der Miro-Anwendung.
July 8th, 2008
Netzahnunghaber wundern sich seit ewig, wie sich etablierte Fernsehsender im Internet aufführen. Mario Sixtus, einer der schlauesten Netzahnunghaber überhaupt, watscht in dem Beitrag “Fernsehen, sei umschlungen!” alle elegant ab, die immer noch ans lineare Bewegtbild glauben. Der Text ist auf sueddeutsche.de erschienen, Auszüge:
Technologischer Wandel und der mit ihm verbundene Niedergang existierender Industrien sind per se kein neues Phänomen. Von den 100 größten Aktiengesellschaften, die im Jahre 1900 an der New Yorker Börse gelistet waren, existierten hundert Jahre später nur noch zwei. Neu ist allerdings die Geschwindigkeit der Veränderungen. Und vermutlich ist es diese Dynamik, die erstaunlich viele Zeitgenossen aus der Medienbranche in das reflexive Verhalten eines alten Hausmeisters flüchten lässt. Erstens: das haben wir schon immer so gemacht, zweitens: da könnte ja jeder kommen, drittens: hier dürfen Sie nicht parken.
(…)
Alte Männer in maßgeschneiderten Anzügen und mit selbstzufriedenen Untertönen in den Stimmen erzählen auf diesen Podien dann immer wieder gerne, dass speziell ihre Fernsehsender starke Marken besäßen, hervorragend aufgestellt und gewappnet für die digitale Revolution seien, dass die Zukunft sowieso nur irgendwie eine buntere Version der Gegenwart und überhaupt sooo schlimm schon nicht werden wird. Zu solchen Gelegenheiten darf auch Gerhard Zeiler, Vorstandschef der RTL-Gruppe, so lustige Sätze sagen wie: “Das traditionelle Fernsehen wird auch in der digitalen Zukunft das Leitmedium Nummer eins bleiben.” Klar, Herr Zeiler, und diese kleinen, knatternden, benzingetriebenen Fahrzeuge werden nie zu einer Konkurrenz für eine anständig dampfende Eisenbahn.
(…)
Der Punkt mit der dezentralen Distribution gefällt mir besonders:
Dezentrale Distribution? Zur Erläuterung hilft eine kleine Rückblende zum beispiellosen Erfolg von Youtube: Als drei junge ehemalige Mitarbeiter des Internet-Bezahldienstes Paypal Anfang 2005 begannen, mit Videos im Web zu experimentieren, existierten online bereits etliche ähnliche Plattformen. Die Konkurrenz von Vimeo.com hatte schon ein paar Monate Vorsprung, andere Projekte, etwa das aus Israel stammende Metacafe.com, waren zu diesem Zeitpunkt sogar schon jahrelang aktiv. Auch Flash hatte sich bereits als Quasi-Standard für Videosströme etabliert. Das wirklich Innovative an Youtube war lediglich der Ansatz, nicht nur “Video on Demand” auf einer zentralen Plattform anzubieten, sondern auch “Video to go”, Filme zum Mitnehmen. Der Senkrechtstart der Youtuber basierte einzig und allein auf der kleinen Funktionalität, die es jedermann erlaubt, mit Hilfe eines kleinen Code-Schnipsels Youtube-Videos mitsamt einem Player in eigene Webseiten einzubetten…
(…)
Diese simple und unerhört effektive Methode, die eigenen Nutzer – oder wie es früher hieß: Zuschauer – Bewegtbilder wildwuchsartig im Web verteilen und vervielfältigen zu lassen, statt das Publikum zu sich zu befehlen, mag für die Youtube-Gründer einleuchtend gewesen sein. Medienmachern der alten Schule musste diese Vorstellung nachgerade bizarr erscheinen: Eigene, teuer produzierte TV-Ware sollte plötzlich in den Blogs fremder Menschen auftauchen? Vielleicht sogar angereichert um kritische Kommentare? Die Hoheit über die Verbreitung dem Mob schenken? Wozu dann überhaupt diese aufwendigen Portalseiten?
Sixtus schreibt auch über den Tod der Sendermarke:
Auf Hulu.com sollen US-Zuschauer bald TV-Serien und Filme der Premiumklasse genießen können, darunter Schlager wie “Heroes”, “CSI”, “Simpsons” und “Prison Break”. Auf Wunsch Full-Screen und in HD-ähnlicher Qualität. Gleichzeitig werden die Hulu-Inhalte auf namhaften Partnerseiten wie AOL, MSN und Yahoo zu sehen sein und wer will, kann eine Serienfolge sogar ratzfatz in die eigene Website einbauen.
Wer ein wenig Phantasie hat, kann erahnen, welche lautstarken Strategiediskussionen in den NBC- und News-Corp.-Chef-Etagen diesem Projekt wohl vorangegangen sind. Denn sosehr das ungebündelte Hulu-Konzept dem Nutzungsverhalten im Internet entgegenkommt, es opfert zugleich die heilige Kuh der TV-Welt: die Sendermarke. Vielleicht hat während dieser hitzigen Debatten sogar ein kluger Mensch eingeworfen: “Die Sendermarke interessiert im Netz sowieso keinen Menschen mehr.” Und falls dies so gewesen sein sollte, hätte dieser kluge Mensch zweifellos recht gehabt.
July 8th, 2008
“Miro-NDR-Player” heißt die wunderschöne Datei. In den 24 MB steckt: Der NDR Miro Player. (Kleinen Tusch jetzt bitte beim Lesen dazudenken.) Kurz und knapp: Der NDR wagt sich etwas in die Open-Source-Welt und bietet eine maßgeschneiderte Version der Miro-Plattform an (Download NDR Miro Player). Aus dem begleitenden Mini-Dossier:
Ab sofort bringt der NDR Miro Player alle Audio- und Videopodcasts des NDR auf die heimische Festplatte. Die Open-Source-Software ist eine maßgeschneiderte Version der populären Multimedia-Anwendung Miro, bei der die NDR Inhalte schon voreingestellt sind. Außerdem ist in die spezielle Edition ein Programmführer integriert, der die NDR Inhalte präsentiert. Der NDR Miro Player kann kostenlos heruntergeladen werden.
Aus der offiziellen Presse-Erklärung:
“Der NDR als öffentlich-rechtlicher Sender ist in hohem Maße interessiert daran, dass unsere Inhalte im Internet auch über freie, nicht-kommerzielle Plattformen angeboten werden”, so Joachim Knuth, Programmdirektor Hörfunk des NDR. “Wir freuen uns, dass unseren Gebührenzahlern nun mit dem NDR Miro Player zugleich eine besonders nutzerfreundliche Software zur Verfügung steht, um unsere Audio- und Videopodcasts herunterzuladen.”
Und weiter:
“Die ‘Participatory Culture Foundation’ freut sich, dass der NDR seine Inhalte über Miro anbietet”, so Dean Jansen (Direktor Öffentlichkeitsarbeit PCF). “Wir sind glücklich, den NDR Zuschauern bei der Entscheidung, wie sie NDR Programme sehen oder hören möchten, mehr Wahlmöglichkeiten geben zu können”, so Jansen weiter.
(Die PCF gibt den Player raus.)
Ich habe für das Dossier ein Interview mit Holmes Wilson (Gründer PCF) geführt. (Transparenzhinweis, zum gefühlten 47. Mal: Der NDR ist mein Arbeitgeber, ich war an dem Projekt beteiligt.) Holmes erklärt, warum die Mozilla Foundation Miro finanziell unterstützt:
Holmes Wilson: Mozilla und PCF haben einen ähnlichen Auftrag. Mit Firefox sorgt Mozilla dafür, dass das Internet frei zugänglich bleibt. Ein Browser ist schließlich das zentrale Fenster zum Netz, Firefox setzt auf freie Standards. Wir machen das gleiche für den Bereich Video. All unsere Anwendungen sind offen und frei. Miro ist wie Firefox - nur für Video.
Markus weist auf die schiefe Formulierung “nicht-kommerziell” in der Presse-Erklärung hin.
July 4th, 2008
Ahoi Polloi ist ein Comicblog, ein sehr gutes sogar. Jeden Tag gibt es einen neuen. Der vom 20. Juni gefällt mir sehr. Würde das Bild gerne einbinden. Es steht aber unter klassischem Urheberrecht, daher nur ein Link drauf.
Und wie so oft wünsche ich mir ein Zitatrecht für Bilder. Das Zitatrecht gilt ja leider nur für Text. Vielleicht kommt’s ja mal? Als sich das Urheberrecht entwickelt hat - 18. Jahrhundert - hatten wir eine textbasierte Kultur. Die Juristen haben daran gedacht, eine Schrankenbestimmung wie das Zitatrecht in die Paragraphen zu formulieren. Längst haben wir uns zu einer bilderhungrigen, visuellen Kultur entwickelt. Vielleicht schreiben fortschrittliche Juristen irgendwann mal - ich tippe auf das Jahr 2022 - ein Bilderzitatrecht ins Urheberrecht bzw. weiten es aus.
Bei der ersten re:publica habe ich übrigens Udo Vetter gefragt, wie er das mit dem Zitatrecht für Bilder sieht. Antwort: Doch, sowas wie ein Bilderzitatrecht gebe es. Eine andere anwesende Juristin verneinte kategorisch. Auf der re:publica 07 habe ich Till Jäger gefragt, der meinte: “Hängt vom Kontext ab.” Wen frage ich bloß nächstes Jahr?
June 24th, 2008
Das letzte Wochenende habe ich auf einem BarCamp, genauer gesagt dem IdentityCamp in Bremen verbracht. Das war eine ganz erstaunliche Veranstaltung. Ich hätte nicht gedacht, dass sowas wirklich funktioniert. Hier der Bericht, den ich für NDR Online geschrieben habe: IdentityCamp: Die Konferenz der Wissensteiler
Bestes Zitat stammt von Caspar Bowden: “Most people give away their data for a chocolate bar.” Der Mann muss es wissen, er ist bei Microsoft “Chief Privacy Advisor” für Europa, Nahost und Afrika.
June 9th, 2008
Der neue Blender-Film Big Buck Bunny steht ab Freitag im Netz.
May 29th, 2008
Die Helden meiner längst verflossenen Jugend, Weezer, huldigen in ihrem Video “Pork and Beans” viralen Internet-Clips. Super. Via.
(Video-Einbau zerschießt leider das Layout dieses Blogs, kümmere ich mich demnächst drum.)
May 25th, 2008
Helmut Kohl und SEINE Maike Richter lesen meinen Blog! Seit dem Ja-Wort in der Reha-Klinik (!) heißt sie Maike Kohl-Richter. OK, meine Vorstellungen lagen bei Maike Kohl, aber Doppelname, von mir aus. Vorgeschichte hier.
May 13th, 2008
Das Freie Sender Kombinat (FSK), Hamburgs unabhängiges Radio, macht nicht nur Sendungen, sondern koordiniert und informiert auch immer anlässlich von größeren Demonstrationen. Früher lief das so: Vertrauenswürdige Leute vor Ort riefen live im Sender an und sagten, was auf der Demo passierte, Hörer zu Hause oder andere Demo-Teilnehmer, die ein Radio dabei hatten, wussten, was wo ging. Der Haken: Immer gab es zu wenige Radios, oft war der Empfang grässlich. Anlässlich der Gegendemo zum Naziaufmarsch in Barmbek am 1. Mai Demo hat FSK erstmals twitter eingesetzt.

Aus der Ankündigung auf der FSK-Webseite:
Das FSK probiert eine neue Struktur zur Verteilung von Nachrichten per SMS, Web und Instant Messaging aus!
Es ist bei bestimmten Anlässen einfach nicht möglich, über längere Zeit kontinuierlich Radio zu hören, während man z.B. auf einer Demo unterwegs ist. Dadurch verpasst zwangsläufig Informationen, wenn man gerade etwas zu besprechen hat, an einer lauten Kundgebung ist o.ä. Situationen.
Mit der neuen Struktur wollen wir - ergänzend zur üblichen Berichterstattung per Radio - die Möglichkeit bieten, wichtige Infos nicht zu verpassen!
Vergleichbar ist dieses Konzept am ehesten mit den von Indymedia bekannten “Breaking News”, die eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages darstellen und eine Ergänzung zu Hintergrundberichten und längeren Artikeln sind.
Für DemoteilnehmerInnen wäre z.B. ein Empfang per SMS auf das Handy am sinnvollsten, während sich jemand mit Anschluss ans Internet vielleicht einfach eine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten zwei Stunden sucht.
Wünschenswert wäre, eine solche Verteilung von Nachrichten mit eigener Infrastuktur zu realisieren, momentan ist dies aufgrund hoher Kosten, die mit dem SMS-Versand verbunden sind aber nicht möglich. Wir werden deshalb zunächst für diesen Zweck einen Dienst im Internet benutzen, der relativ weite Verbreitung gefunden hat und akzeptiert wird, auch wenn diese Lösung zur Zeit nur ein Kompromiss ist.
Twitter (http://www.twitter.com) ist ein Dienst, bei der Teilnehmer kurze Mitteilungen (bis zu 140 Zeichen) hinterlassen können. Andere Personen können “gefollowed” werden, man kann damit deren Mitteilungen abonnieren und per Web, SMS oder Instant Messaging lesen. Klingt geeignet für unsere Vorstellungen…
Am 1. Mai werden wir diese Struktur zum ersten Mal umfangreich nutzen um aktuelle Infos zum Naziaufmarsch bzw. den Gegenaktivitäten zu veröffentlichen. Auch in Zukunft ist dies bei ähnlichen Aktionen oder spontanen Ereignissen denkbar.
Hier ist der twitter/FSK-feed. Das liest sich dann so:
Spontandemo von ca. 1000 Antifas zieht die Fuhlsbüttler Str Richtung Norde, höhe Hebebrand Str, relativ unbehelligt von der Pol. 04:11 PM May 01, 2008 from web
100 antifas auf dem gelände vom ak barmbek eingekesselt 04:03 PM May 01, 2008 from web
Fuhlsbüttler Str. in nördliche Richtung noch komplett frei, auf Höhe Feuerbergstr ist wohl ein Zugang auf den Rübenkamp möglich 03:59 PM May 01, 2008 from web
nazidemo befindet sich auf dem rübenkamp, höhe der jahnbrücke, richtung ohlsdorf unterwegs 03:44 PM May 01, 2008 from web
nazi-demo-spitze ist jetzt los gegangen, momentan rübenkamp 03:37 PM May 01, 2008 from web
Bündnisdemo mußte sich auf Druck von Polizei auflösen, Verabschiedung mit WaWe-Einsatz 03:23 PM May 01, 2008 from web
Ein Organisator erzählte mir, dass die Aktion ziemlich erfolgreich gelaufen ist. Über 360 Leute haben sich für den Dienst eingetragen. Die Initiatoren fühlten sich etwas unbehaglich, weil sie die Leute in die Arme von twitter getrieben haben. Ging aber nicht anders. Einen freien twitter-Dienst gibt es nicht. Und durch twitter haben sie um die 650 Euro SMS-Kosten gespart. Das Budget könnte FSK nicht aufbringen.
Fazit: Wohl den Aktivisten, die Nerds in ihren Reihen haben.
Wer noch nicht ganz durchschaut hat, was twitter ist, guckt sich das Erkärvideo bei commoncraft an oder fragt Wikipedia. Der Elektrische Reporter hat mal ein interessantes Interview mit dem Twitter-Mitgründer Biz Stone gemacht.
Ich bin am 1. Mai übrigens meinen kapitalistischen Neigungen nachgegangen und habe den Inhalt unseres Dachbodens verschärbelt. Jetzt bin ich reich und Flohmarkt-Königin.
Update: bei netzpolitik.org hat sich eine interessante Diskussion entfaltet.
May 5th, 2008
Felix Stalder hat auf der nettime-Mailingliste die “Economies of the Commons”-Konferenz und das Dilemma der “staatlichen” Archivare treffend zusammengefasst:
The most poignant moment came when Edwin van Huis (Netherlands nstitute for Sound and Vision) recounted a discussion with a broadcaster about whether the institute could put online some TV segment that was already on Youtube. The answer was: No! When he asked the broadcaster how he felt about his content being on Youtube the answer was: ‘You can’t do anything against Google’. Thus, as Paul Keller remarked, there is a perverse situation that the official repositories of culture are going to be stuck with stuff that either they cannot make accessible, or nobody cares about. All the rest will be better accessible via Youtube or piratebay.
In short, it became abundantly clear that, no matter how much money you have, the attempt to solve all the legal issues first and only then start to release the material is doomed to failure. Digitization plus strict adherence to the law will not create digital archives but copyright dungeons.
Most of the successful, innovative projects, it turns out, are
operating in zones of varying degrees of grey. In the American
example, Youtube, the grey zone is protected by corporate might (Google). In the European example, piratebay, the grey zone is sustained by mass civil disobedience.
I suspect that the grey zones will not stay grey for ever. Sooner
or later, the basic framework in which they will operate be will
be defined. Google will have settled all the law suits against
Youtube and p2p providers will becomes mainstream (keep an eye on mininova….). However, it seems equally save to predict that the new framework will look considerably different from what it is now, reshaped by the sheer force social reality. But by then, the official cultural repositories will have wasted a huge amount of money by building systems of restriction and a generation of culturally-interested citizens will have learned to look elsewhere to find the material they care about.
April 27th, 2008
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