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	<title>Comments for Commonspage.net</title>
	<link>http://www.commonspage.net</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:54:54 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Comment on Admins aller Länder, vereinigt Euch! by Christian Siefkes</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/admins-aller-lander-vereinigt-euch/#comment-25461</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 19:32:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/admins-aller-lander-vereinigt-euch/#comment-25461</guid>
		<description>@jo: du hast doch nur Angst! ;-)

Allerdings erinnert mich das Ganze an einen Comic an unserem Sekretariat, wo die SekretärInnen feststellten, dass sie ohne Weiteres die Weltherrschaft übernehmen könnten, weil alle wirtschaftlichen und politischen Prozesse durch ihre Hände gehen. Letztes Panel: "Aber dann fiel uns auf, dass wir dann selbst SekretärInnen brauchen würden, und der ganze Plan brach zusammen."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jo: du hast doch nur Angst! <img src='http://www.commonspage.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Allerdings erinnert mich das Ganze an einen Comic an unserem Sekretariat, wo die SekretärInnen feststellten, dass sie ohne Weiteres die Weltherrschaft übernehmen könnten, weil alle wirtschaftlichen und politischen Prozesse durch ihre Hände gehen. Letztes Panel: &#8220;Aber dann fiel uns auf, dass wir dann selbst SekretärInnen brauchen würden, und der ganze Plan brach zusammen.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Admins aller Länder, vereinigt Euch! by jo</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/admins-aller-lander-vereinigt-euch/#comment-25437</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 00:19:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/admins-aller-lander-vereinigt-euch/#comment-25437</guid>
		<description>Mmja. Das ist - überspitzt gesagt - in etwa die gleiche Macht, die die Typen mit dem Schlüssel für die Bombe haben. Ganz persönlich würde ich mir allerdings wünschen, wenn nicht jeder von denen seine "Macht" einsetzt, um eine persönliche (politische?) Agenda durchzusetzen. Böse Zungen würden in diesem Zusammenhang wohl auch schnell von Terrorismus sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mmja. Das ist - überspitzt gesagt - in etwa die gleiche Macht, die die Typen mit dem Schlüssel für die Bombe haben. Ganz persönlich würde ich mir allerdings wünschen, wenn nicht jeder von denen seine &#8220;Macht&#8221; einsetzt, um eine persönliche (politische?) Agenda durchzusetzen. Böse Zungen würden in diesem Zusammenhang wohl auch schnell von Terrorismus sprechen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by PatrickD</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25405</link>
		<dc:creator>PatrickD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 05:19:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25405</guid>
		<description>Auch ich muss dir widersprechen Mareike.

1. Urheber sollten entlohnt werden, aber und das wurde schon genannt recht es vor allem bei fest angestellten (ich weiß das werden immer weiger) wenn dies einmal geschieht. Bei freien Mitarbeitern müsste das Honorar halt einmalig etwas höher sein

2. Eine Alternative um die direkte Weiternutzung durch die Konkurrenz zu unterbinden wäre eine Schrankenregelung. Sechs Monate ist das Material "nur" unter CC-BY-NC veröffentlicht, nach sechs Monaten wird es unter CC-BY bereitgestellt, so dass auch beispielsweise Wikipedia von den Inhalten profitieren kann. Hier sollte mehr in die Untersuchung von alternativ Modellen investiert werden, als die kommerzielle Nutzung generell auszuschließen


3. Weiteres Problem ist das gerade im Web 2.0 die Grenze zwischen einer kommerziellen Nutzung der der privaten sehr schnell verwischen können.

4. Um das Prblem mit kommerzieller Musik zu umgehen könnten Verträge so geschlossen werden, das bei Verwendung vom kommerzzieller Musik eine Version ohne Vertonung bereitgestelt werden muss, die dann im etz veröffentlcht wird. Wenn das Material gut ist findet sich sicherlich schnell jemand der es freiwillig mit freier Musik vertont.

Grundsätzlich finde ich die erste Schritte des NDR klasse, jedoch denke ich das das Potenzial das freie Lizenzen bieten noch lange nicht ausgeschöpft werden. Und wenn plötzlich freies Material zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden, zahlt man plötzlich die GEZ Gebühr richtig gerne, wenn man weiß das es für einen guten Zweck ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich muss dir widersprechen Mareike.</p>
<p>1. Urheber sollten entlohnt werden, aber und das wurde schon genannt recht es vor allem bei fest angestellten (ich weiß das werden immer weiger) wenn dies einmal geschieht. Bei freien Mitarbeitern müsste das Honorar halt einmalig etwas höher sein</p>
<p>2. Eine Alternative um die direkte Weiternutzung durch die Konkurrenz zu unterbinden wäre eine Schrankenregelung. Sechs Monate ist das Material &#8220;nur&#8221; unter CC-BY-NC veröffentlicht, nach sechs Monaten wird es unter CC-BY bereitgestellt, so dass auch beispielsweise Wikipedia von den Inhalten profitieren kann. Hier sollte mehr in die Untersuchung von alternativ Modellen investiert werden, als die kommerzielle Nutzung generell auszuschließen</p>
<p>3. Weiteres Problem ist das gerade im Web 2.0 die Grenze zwischen einer kommerziellen Nutzung der der privaten sehr schnell verwischen können.</p>
<p>4. Um das Prblem mit kommerzieller Musik zu umgehen könnten Verträge so geschlossen werden, das bei Verwendung vom kommerzzieller Musik eine Version ohne Vertonung bereitgestelt werden muss, die dann im etz veröffentlcht wird. Wenn das Material gut ist findet sich sicherlich schnell jemand der es freiwillig mit freier Musik vertont.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich die erste Schritte des NDR klasse, jedoch denke ich das das Potenzial das freie Lizenzen bieten noch lange nicht ausgeschöpft werden. Und wenn plötzlich freies Material zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden, zahlt man plötzlich die GEZ Gebühr richtig gerne, wenn man weiß das es für einen guten Zweck ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by jo</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25404</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 01:44:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25404</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Profi-Journalisten und Wikipedianer und Co. sehe ich nicht unbedingt als Konkurrenten.&lt;/blockquote&gt; 

Ich auch nicht, mein gedanklicher Ansatz war ein anderer: Wenn öffentlich-rechtliche Profis schon "vom Volk" bezahlt werden, dienen sie doch quasi bedingungslos dem großen Informationspool (der Allemende). Das ist im Prinzip genau das, was die Wikipedianer freiwillig und ohne Kompensation tun.

&lt;blockquote&gt;Hä? Wieso tragen die Privaten zur Allmende bei?&lt;/blockquote&gt;

Vereinfacht gesagt, weil sie durch ihr Programm und ihre Produkte schon zwangsweise zur allgemeinen Meinungsbildung beitragen. Zum Beispiel durch Diskurse die durch einen Zeit-Artikel oder eine Bild-Schlagzeile entstehen (Ja, der Gedanke lässt die Schranke Copygebühr aussen vor und beschränkt sich nur auf die mediale Wirkung eine gesellschaftlich relevanten Publikation).

&lt;blockquote&gt;Nein, das sollten die Privaten an die Ö-R zahlen, die das dann an ihre Autoren weiterreichen. (Wenigstens ein paar Prozentchen!)&lt;/blockquote&gt;

Klar, das wäre aus Autoren- und Urhebersicht der Idealfall. Und so, bzw. so ähnlich läuft es ja offenbar auch beim Deal zwischen der WAZ-Gruppe und dem WDR. 

Auf der anderen Seite ist da aber halt die von dir angezettelte Diskussion um Urheberrechte generell und von der Allgemeinheit durch Rundfunkgebühren finanzierte Inhalte, die "frei" sein sollen/sollten, im Speziellen. Wenn diese Inhalte wirklich frei sein sollen, dann eben - siehe das Beispiel Wikipedia - auch für die kommerzielle Auswertung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Profi-Journalisten und Wikipedianer und Co. sehe ich nicht unbedingt als Konkurrenten.</p></blockquote>
<p>Ich auch nicht, mein gedanklicher Ansatz war ein anderer: Wenn öffentlich-rechtliche Profis schon &#8220;vom Volk&#8221; bezahlt werden, dienen sie doch quasi bedingungslos dem großen Informationspool (der Allemende). Das ist im Prinzip genau das, was die Wikipedianer freiwillig und ohne Kompensation tun.</p>
<blockquote><p>Hä? Wieso tragen die Privaten zur Allmende bei?</p></blockquote>
<p>Vereinfacht gesagt, weil sie durch ihr Programm und ihre Produkte schon zwangsweise zur allgemeinen Meinungsbildung beitragen. Zum Beispiel durch Diskurse die durch einen Zeit-Artikel oder eine Bild-Schlagzeile entstehen (Ja, der Gedanke lässt die Schranke Copygebühr aussen vor und beschränkt sich nur auf die mediale Wirkung eine gesellschaftlich relevanten Publikation).</p>
<blockquote><p>Nein, das sollten die Privaten an die Ö-R zahlen, die das dann an ihre Autoren weiterreichen. (Wenigstens ein paar Prozentchen!)</p></blockquote>
<p>Klar, das wäre aus Autoren- und Urhebersicht der Idealfall. Und so, bzw. so ähnlich läuft es ja offenbar auch beim Deal zwischen der WAZ-Gruppe und dem WDR. </p>
<p>Auf der anderen Seite ist da aber halt die von dir angezettelte Diskussion um Urheberrechte generell und von der Allgemeinheit durch Rundfunkgebühren finanzierte Inhalte, die &#8220;frei&#8221; sein sollen/sollten, im Speziellen. Wenn diese Inhalte wirklich frei sein sollen, dann eben - siehe das Beispiel Wikipedia - auch für die kommerzielle Auswertung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by Meike</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25399</link>
		<dc:creator>Meike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 20:15:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25399</guid>
		<description>@Jo: Profi-Journalisten und Wikipedianer und Co. sehe ich nicht unbedingt als Konkurrenten. Die einen wollen von ihrer Arbeit leben, die andere betreiben ein Hobby. Wer gut ist, macht sein Hobby irgendwann zum Beruf. 

&lt;blockquote&gt;... und auf der anderen Seite die Allmende (oder eben die privatrechtlichen Medien, die letztendlich auch für die Allmende liefern, sich das aber clever vergüten lässt).&lt;/blockquote&gt;

Hä? Wieso tragen die Privaten zur &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allmende" rel="nofollow"&gt;Allmende&lt;/a href&gt; bei?

&lt;blockquote&gt;Das eigentliche Problem ist doch, dass die uns vorschwebende Alternative eine eher unrealistische Anhebung der Honorare für die Urheber ist. Hee, bei einer angemessenen Pauschale gebe ich gern. Greift zu! Nur, die müssten dann ja die ÖRs zahlen. Die ÖRs, die durch eine Freigabe weitgehend ihre Chance aufgeben, wieder etwas reinholen zu können.&lt;/blockquote&gt;

Nein, das sollten die Privaten an die Ö-R zahlen, die das dann an ihre Autoren weiterreichen. (Wenigstens ein paar Prozentchen!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jo: Profi-Journalisten und Wikipedianer und Co. sehe ich nicht unbedingt als Konkurrenten. Die einen wollen von ihrer Arbeit leben, die andere betreiben ein Hobby. Wer gut ist, macht sein Hobby irgendwann zum Beruf. </p>
<blockquote><p>&#8230; und auf der anderen Seite die Allmende (oder eben die privatrechtlichen Medien, die letztendlich auch für die Allmende liefern, sich das aber clever vergüten lässt).</p></blockquote>
<p>Hä? Wieso tragen die Privaten zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allmende" rel="nofollow">Allmende</a> bei?</p>
<blockquote><p>Das eigentliche Problem ist doch, dass die uns vorschwebende Alternative eine eher unrealistische Anhebung der Honorare für die Urheber ist. Hee, bei einer angemessenen Pauschale gebe ich gern. Greift zu! Nur, die müssten dann ja die ÖRs zahlen. Die ÖRs, die durch eine Freigabe weitgehend ihre Chance aufgeben, wieder etwas reinholen zu können.</p></blockquote>
<p>Nein, das sollten die Privaten an die Ö-R zahlen, die das dann an ihre Autoren weiterreichen. (Wenigstens ein paar Prozentchen!)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by Meike</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25398</link>
		<dc:creator>Meike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 20:00:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25398</guid>
		<description>@FFD: &lt;blockquote&gt;weil ich glaube, daß auch Aggregatoren Geld an freien Inhalten verdienen können sollen, denn eine Aggregation ist auch Wertschöpfung.&lt;/blockquote&gt;

Klar ist Aggregation ein praktischer Service, und wer den bietet, soll daran verdienen. Aber Zeit Online ist kein Aggregator, sondern ein Medienunternehmen, das die Inhalte selbst anbieten will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@FFD:<br />
<blockquote>weil ich glaube, daß auch Aggregatoren Geld an freien Inhalten verdienen können sollen, denn eine Aggregation ist auch Wertschöpfung.</p></blockquote>
<p>Klar ist Aggregation ein praktischer Service, und wer den bietet, soll daran verdienen. Aber Zeit Online ist kein Aggregator, sondern ein Medienunternehmen, das die Inhalte selbst anbieten will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by Malte</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25387</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:36:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25387</guid>
		<description>Moin,

aber wenn Dritte die ö-r-Inhalte nehmen und mit Werbung abspielen dürften, warum sollte irgendein Zuschauer sich die dann anschauen wollen, wenn er sie 1. zu einem früheren Zeitpunkt und 2. ohne Werbeunterbrechung sehen konnte?

Ich denke, dass genau das (die Nutzung schon bestehender Inhalte durch die Privaten) am Anfang passieren wird, aber am Ende die privaten Sender den Schaden hätten (weil sie erst Leute entlassen würden, um dann hinterher zu merken, dass man doch nur Geld verdienen kann, indem man was leistet).

Nur meine zwei freiheitsliebenden Eurocents ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>aber wenn Dritte die ö-r-Inhalte nehmen und mit Werbung abspielen dürften, warum sollte irgendein Zuschauer sich die dann anschauen wollen, wenn er sie 1. zu einem früheren Zeitpunkt und 2. ohne Werbeunterbrechung sehen konnte?</p>
<p>Ich denke, dass genau das (die Nutzung schon bestehender Inhalte durch die Privaten) am Anfang passieren wird, aber am Ende die privaten Sender den Schaden hätten (weil sie erst Leute entlassen würden, um dann hinterher zu merken, dass man doch nur Geld verdienen kann, indem man was leistet).</p>
<p>Nur meine zwei freiheitsliebenden Eurocents <img src='http://www.commonspage.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by jo</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25381</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 00:07:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25381</guid>
		<description>"Wenn Dritte einen Inhalt kommerziell nutzen, sollten Urheber in irgendeiner Form beteiligt werden."

Ich bin grundsätzlich - aus wenig selbstlose Motiven - ja deiner Meinung, aber: Im Gegensatz zu ihren "Kollegen", die zum Beispiel für die Wikipedia schreiben, werden Mitarbeiter öffentlich-rechlicher Sender ja wenigstens entlohnt. Nicht fürstlich, aber weit besser, als die Sklaven in der privatrechtlichen Praktikantenmühle. 

Wir haben also auf der einen Seite das etablierte System der Wiederholungshonorare (vor allem bei den ÖRs, bei den Privaten haben da nur wenige was von) und auf der anderen Seite die Allmende (oder eben die privatrechtlichen Medien, die letztendlich auch für die Allmende liefern, sich das aber clever vergüten lässt). 

Das eigentliche Problem ist doch, dass die uns vorschwebende Alternative eine eher unrealistische Anhebung der Honorare  für die Urheber ist. Hee, bei einer angemessenen Pauschale gebe ich gern. Greift zu! Nur, die müssten dann ja die ÖRs zahlen. Die ÖRs, die durch eine Freigabe weitgehend ihre Chance aufgeben, wieder etwas reinholen zu können.

Wahrscheinlicher wäre daher ein Rechte-"Buy out", wie es anderswo längst üblich ist (Ich habe einen Buy-Out-Vertrag unterschrieben, kann aber nicht meckern, da ich vom Blatt fair bezahlt werde). 

Also kaum mehr Geld, aber ein Verzicht auf Wiederholungs-/Nachdruckhonorare. Also quasi eine Freigabe für alles. Klingt nicht sonderlich sexy. So eine Allmende ist zwar toll für die Gesellschaft, bezahlt einem aber weder Brötchen noch Miete.

Und was ist, wenn es irgendwann mal genug "freie Inhalte" gibt? Wie jetzt, genügend Inhalte? Ist das nicht absurd? Ja, finde ich auch, das war bekanntlich aber das Killerargument, warum ihr/die ÖRs Inhalte in ihren Mediatheken (bald) nur noch sieben Tage vorhalten dürfen ...

Und dann wäre da noch die Argumentation, die FFD oben angerissen hat: Wenn die Privaten öffentlich-rechtlich Inhalte geschenkt bekommen, warum sollten sie noch Urheber für die Erstellung eigener Inhalte bezahlen? Zumindest auf einen beachtlichen Teil könnte man irgendwann verzichten ...

Verzichten? Moment, dann haben ja alle die öffentlich-rechtlichen Inhalte? Genau. Das stört mich bereits beim WDR-/WAZ-Deal. Ein bisschen Pluralismus und Wettbewerb hätte ich mittelfristig nämlich schon noch gern.

FFD: Die Bundesliga hat da wohl noch ein anderes Problem. Sie ist im Privatfernsehen wahrscheinlich nicht mehr zu finanzieren. Der Spaß ist einfach zu teuer und die Werbereichweite - gerade bei Sat.1 - ist einfach zu gering. Die großen Vereine sind, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, inzwischen auf Erlöse aus den Fernsehrechten angewiesen, die die Privaten wahrscheinlich nicht aufbringen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn Dritte einen Inhalt kommerziell nutzen, sollten Urheber in irgendeiner Form beteiligt werden.&#8221;</p>
<p>Ich bin grundsätzlich - aus wenig selbstlose Motiven - ja deiner Meinung, aber: Im Gegensatz zu ihren &#8220;Kollegen&#8221;, die zum Beispiel für die Wikipedia schreiben, werden Mitarbeiter öffentlich-rechlicher Sender ja wenigstens entlohnt. Nicht fürstlich, aber weit besser, als die Sklaven in der privatrechtlichen Praktikantenmühle. </p>
<p>Wir haben also auf der einen Seite das etablierte System der Wiederholungshonorare (vor allem bei den ÖRs, bei den Privaten haben da nur wenige was von) und auf der anderen Seite die Allmende (oder eben die privatrechtlichen Medien, die letztendlich auch für die Allmende liefern, sich das aber clever vergüten lässt). </p>
<p>Das eigentliche Problem ist doch, dass die uns vorschwebende Alternative eine eher unrealistische Anhebung der Honorare  für die Urheber ist. Hee, bei einer angemessenen Pauschale gebe ich gern. Greift zu! Nur, die müssten dann ja die ÖRs zahlen. Die ÖRs, die durch eine Freigabe weitgehend ihre Chance aufgeben, wieder etwas reinholen zu können.</p>
<p>Wahrscheinlicher wäre daher ein Rechte-&#8221;Buy out&#8221;, wie es anderswo längst üblich ist (Ich habe einen Buy-Out-Vertrag unterschrieben, kann aber nicht meckern, da ich vom Blatt fair bezahlt werde). </p>
<p>Also kaum mehr Geld, aber ein Verzicht auf Wiederholungs-/Nachdruckhonorare. Also quasi eine Freigabe für alles. Klingt nicht sonderlich sexy. So eine Allmende ist zwar toll für die Gesellschaft, bezahlt einem aber weder Brötchen noch Miete.</p>
<p>Und was ist, wenn es irgendwann mal genug &#8220;freie Inhalte&#8221; gibt? Wie jetzt, genügend Inhalte? Ist das nicht absurd? Ja, finde ich auch, das war bekanntlich aber das Killerargument, warum ihr/die ÖRs Inhalte in ihren Mediatheken (bald) nur noch sieben Tage vorhalten dürfen &#8230;</p>
<p>Und dann wäre da noch die Argumentation, die FFD oben angerissen hat: Wenn die Privaten öffentlich-rechtlich Inhalte geschenkt bekommen, warum sollten sie noch Urheber für die Erstellung eigener Inhalte bezahlen? Zumindest auf einen beachtlichen Teil könnte man irgendwann verzichten &#8230;</p>
<p>Verzichten? Moment, dann haben ja alle die öffentlich-rechtlichen Inhalte? Genau. Das stört mich bereits beim WDR-/WAZ-Deal. Ein bisschen Pluralismus und Wettbewerb hätte ich mittelfristig nämlich schon noch gern.</p>
<p>FFD: Die Bundesliga hat da wohl noch ein anderes Problem. Sie ist im Privatfernsehen wahrscheinlich nicht mehr zu finanzieren. Der Spaß ist einfach zu teuer und die Werbereichweite - gerade bei Sat.1 - ist einfach zu gering. Die großen Vereine sind, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, inzwischen auf Erlöse aus den Fernsehrechten angewiesen, die die Privaten wahrscheinlich nicht aufbringen können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Überlegt und dagegen entschieden by FFD</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25380</link>
		<dc:creator>FFD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 22:03:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/uberlegt-und-dagegen-entschieden/#comment-25380</guid>
		<description>Hmm, ich grübele auch schon ein Weilchen darüber, und ich finde, die Idee ist einfach zu gut, sie so schnell aufzugeben. Ich oute mich auch als Anhänger der CC-BY, also der Freigabe für kommerzielle Weiterverwertung, weil ich glaube, daß auch Aggregatoren Geld an freien Inhalten verdienen können sollen, denn eine Aggregation ist auch Wertschöpfung.

Die Frage ist, die du ja stellst, völlig berechtigt: Was passiert tatsächlich, wenn die öffentlich-rechtlichen ihre Inhalte unter freie Lizenz stellen würden? Die Medien würden sich in einer Art transformieren, die sich schwer vorherahnen läßt, zugegebenermaßen.

Aber ich glaube nicht, daß dann die Bilds, RTLs, FAZ etc dieser Welt dann einfach dieser Inhalte bedienen würden, um billig ihr Programm zu bauen und ihre Autoren loszuwerden: 1. es gibt schon viele billige und breit verfügbare Inhalte (z.B. DPA), man würde also gar nicht so viel sparen, 2. und wichtiger: warum sollte noch jemand Bild, RTL, FAZ konsumieren - wenn es die gleichen Inhalte früher und schneller in den ÖR gibt? Oder netter im Meike-News-Portal oder irgendeinem Startup was eine tolle Aggregation mit schicken Community-Features baut?

Stattdessen würde ich vermuten, daß eine viel stärkere Differenzierung forciert werden würde. Es gibt halt keine Bundesliga mehr in der ARD, sondern wieder auf SAT1. Beiden täte das gut. Die Bild-Zeitung wird weiter die niedrigen Instinkte bedienen, und so fort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich grübele auch schon ein Weilchen darüber, und ich finde, die Idee ist einfach zu gut, sie so schnell aufzugeben. Ich oute mich auch als Anhänger der CC-BY, also der Freigabe für kommerzielle Weiterverwertung, weil ich glaube, daß auch Aggregatoren Geld an freien Inhalten verdienen können sollen, denn eine Aggregation ist auch Wertschöpfung.</p>
<p>Die Frage ist, die du ja stellst, völlig berechtigt: Was passiert tatsächlich, wenn die öffentlich-rechtlichen ihre Inhalte unter freie Lizenz stellen würden? Die Medien würden sich in einer Art transformieren, die sich schwer vorherahnen läßt, zugegebenermaßen.</p>
<p>Aber ich glaube nicht, daß dann die Bilds, RTLs, FAZ etc dieser Welt dann einfach dieser Inhalte bedienen würden, um billig ihr Programm zu bauen und ihre Autoren loszuwerden: 1. es gibt schon viele billige und breit verfügbare Inhalte (z.B. DPA), man würde also gar nicht so viel sparen, 2. und wichtiger: warum sollte noch jemand Bild, RTL, FAZ konsumieren - wenn es die gleichen Inhalte früher und schneller in den ÖR gibt? Oder netter im Meike-News-Portal oder irgendeinem Startup was eine tolle Aggregation mit schicken Community-Features baut?</p>
<p>Stattdessen würde ich vermuten, daß eine viel stärkere Differenzierung forciert werden würde. Es gibt halt keine Bundesliga mehr in der ARD, sondern wieder auf SAT1. Beiden täte das gut. Die Bild-Zeitung wird weiter die niedrigen Instinkte bedienen, und so fort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Warten und hoffen by Überlegt und dagegen entschieden - Commonspage.net</title>
		<link>http://www.commonspage.net/2008/warten-und-hoffen/#comment-25378</link>
		<dc:creator>Überlegt und dagegen entschieden - Commonspage.net</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 20:39:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.commonspage.net/2008/warten-und-hoffen/#comment-25378</guid>
		<description>[...] Auch Unternehmen wie die &#8220;Zeit&#8221; müssen an die GEZ überweisen. Darum sollte der Traum von Herrn Blau, Chefredakteur bei Zeit Online, wahr werden: Sein Unternehmen zahlt, darum sollte es [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Auch Unternehmen wie die &#8220;Zeit&#8221; müssen an die GEZ überweisen. Darum sollte der Traum von Herrn Blau, Chefredakteur bei Zeit Online, wahr werden: Sein Unternehmen zahlt, darum sollte es [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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