Posts filed under 'off topic'

Alles muss man selber machen

Artikel, die sich mit dem Thema Heiraten beschäftigen, sind meist ziemlich dämlich. Ich habe jetzt selbst einen geschrieben, für den Zeit-Zünder. Und damit gleich erklärt, warum dieses Blog in den letzten Wochen noch mehr als üblich vernachlässigt wurde.

Add comment September 9th, 2008

Walk Through

Eigentlich kann ich Künstler nicht leiden. Aber es gibt Ausnahmen. Die Leute von “Walk Through” machen ein interessantes Projekt auf, mit und über den Steindamm in St. Georg. Wenn man die Straße entlang läuft, trifft man streng gläubige Muslime, weniger streng gläubige Muslime, Drogenszene, Prostituierte samt Kundschaft, alles dabei. Idee ist, all diese Menschen in das Projekt mit einzubinden.

Der Versuch, ein künstlerisches Projekt auf eine Straße zu legen, ist begründet in der Vielfalt, der Divergenz, der Kontraste, den Nachbarschaften von Banalem und Tragischem, Bizarrem und Glanzlosem, dem Leben und Sterben einer Stadt auf engstem Raum.

Aus der Projektbeschreibung.

Boran Burchhardt arbeitet zum Beispiel mit den Leuten aus der Centrum-Moschee zusammen. Morgen ist Eröffnung und wer mag, kommt gerne vorbei.

Das superchice Projekt-Weblog stammt übrigens von Axel, der “Walk Through” mitorganisiert.

Add comment July 17th, 2008

Post von der NPD

Wahlwerbung lag im Briefkasten. Die Nazis um Holger “das braune Pausbäckchen” Apfel schreiben (nur Blödsinn) und weisen auf ihre Präsenz im “Weltnetz” hin. “Internet” klingt wohl nicht völkisch genug.

Add comment July 13th, 2008

Wer hätte das gedacht!

Helmut Kohl und SEINE Maike Richter lesen meinen Blog! Seit dem Ja-Wort in der Reha-Klinik (!) heißt sie Maike Kohl-Richter. OK, meine Vorstellungen lagen bei Maike Kohl, aber Doppelname, von mir aus. Vorgeschichte hier.

Add comment May 13th, 2008

Offener Brief an Helmut Kohl

Sehr geehrter Herr Kohl,

ich entnehme den heutigen Gazetten, dass Sie noch einmal heiraten? Meinen Segen haben Sie. Tun Sie mir einen Gefallen? Überzeugen Sie bitte Ihre Zukünftige, Ihren Namen - Kohl - anzunehmen. Dann wird aus “Maike Richter” “Maike Kohl” und ich bekomme mein Google-Image wieder in den Griff. Danke.

PS: An alle Scherzbolde, die mir heute alberne Mails geschrieben haben: Wehe, wenn wir uns das nächste Mal treffen!

2 comments April 15th, 2008

Helmut Kohl versaut mein Google-Ranking

Bis vor einigen Jahren bereitete mir Google-Vanity-Search große Freude. War meine liebste Freizeitbeschäftigung. Ich habe nur mich gefunden, ganz nett, was Google da so ausgeworfen hat. Mein Unglück begann, als Helmut Kohl der Presse seine neue Lebensabschnittspartnerin präsentierte. Die Frau heißt leider wie ich: Maike Richter - mein Vorname schreibt sich zwar mit “e” - Meike - aber das ist Google ziemlich egal. Seitdem leide ich beim mich-selber-googeln. Und immer wieder fragen mich doof vor sich hin kichernde Menschen: “Wie ist er denn so, der Ex-Kanzler, hahaha?”. Ich habe die Herausforderung angenommen und liefere mir mit Dr. Maike Richter einen erbitterten Kampf um die Führung beim Google-Ranking. Momentan führe ich, wohl wegen der re:publica, da mache ich eine Podiumsdiskussion. Im Januar hat sie geführt. Der Ex-Kanzler war nämlich gestürzt, und da hat sie ihn im Krankenhaus besucht. Weil es tatsächlich Medien gibt, die daraus eine Meldung machen, verbannte Google mich auf die hinteren Plätze. Heute habe ich mal die Personensuchmaschine yasni ausprobiert. Da taucht die unselige Kohl-Connection nicht auf, aber dafür in der Tagcloud ziemlich fett “Fußpflege”. Weil eine weitere Namensvetterin von mir arbeitet als selbige. Ach je, ach je.

Vanity Search

3 comments March 15th, 2008

Debian für Paranoide

Hier wird jetzt High Security betrieben. Es wird verschlüsselt, was uns in die Finger kommt. Ich rede das ganze Wochenende soviel über Sicherheit, es wird mir unheimlich. Nennt mich Wolfgang!

Add comment August 26th, 2007

Ich habe konsumiert

Und zwar ein ordentliches digitales Aufnahmegerät, das Edirol R-09. Damit die werten Hörer der sporadischen commonspage.net-Interviews besser hören können und ich nicht mehr umständlich mit dem MiniDisc herumhantieren muss.

Was für eine Mühe, bis ich den Edirol glücklich aus dem Laden tragen konnte: Erst wochenlang das Internet durchlesen, um ein Modell zu finden, das halbwegs meinen Vorstellungen entspricht und bezahlbar ist. Foreneinträge und ebay rauf und runter scannen. Audiogerätechinesich lernen - natürlich mit Wikipedia - um die Produktinfos zu verstehen. Kollegen, Freunde und den Freund um Rat fragen.

Es gibt Geräte, die haben laut Testern schlechte Audioqualität und kosten trotzdem um 1.000 Euro und drüber (Nagra Ares-M). Es gibt Geräte, die haben ähnliches Preisniveau, zeichnen sich durch tolle Qualität aus, sind aber zu unhandlich und mir zu teuer (Marantz 670). Oder der Akku ist Müll, gemeint ist der M-Audio Micro Track 2496. Zumindest ist das die Meinung des freundlichen Audiohändlers im Karo-Viertel, er hat sich schlichtweg geweigert, mir das Teil zu verkaufen, er hat so viele Reklamationen.

Jetzt eben der Edirol.

Plus:

  • es ist knallrot und sieht aus wie ein Rasierapparat - mich begeistert fehlgeleitetes Design
  • nicht größer als eine Zigarettenschachtel
  • kann mp3 und wav
  • Audioqualität ok
  • Kosten: 400 Euro
  • Display gut leserlich

Minus:

  • scheint wahnsinnig Batterien zu fressen
  • Audioqualität könnte besser sein
  • kann kein ogg

Den Zoom H4 habe ich auch getestet, aber da überwiegen die schlechten Eigenschaften, ist wohl eher für Musiker konzipiert.

Plus:

  • XLR-Klinkenbuchsen
  • kann mp3, wav
  • klein, handlich
  • Audioqualität ok
  • sieht aus wie ein Elektro-Schocker. Wie gesagt, mich begeistert fehlgeleitetes Design

Minus:

  • Mini-Display, schlecht leserlich
  • dermaßen billig verarbeitet, vor allem das mittige Scrollrädchen, dass es einem Angst einjagt. Verschleißteil, richtig hohe Kaputtgehchance, richtig schnell. (Hallo Macher des Zoom H4: Euer Gerät kostet um 330 Euro - hättet ihr da nicht noch 20 Euro mehr ins Gehäuse stecken können??)
  • externes Mikro nimmt nur auf einem Stereokanal auf - wer will schon jemanden mit zwei Mikros interviewen? Ist eben eher für Musiker konzipiert

Ich bin immer noch irritiert, dass es nur so wenige digitale Geräte gibt, die unter 800, 1.000 Euro kosten und halbwegs was taugen. Ich hatte kurz mal ein albernes Dikatphon genutzt für Interviews, weil es mp3 konnte und handlich war. Es hat ziemlich gerauscht, hat aber auch nur 130 Euro gekostet. Wieso Profigeräte, die, obwohl sie mitunter das zehnfache kosten, trotzdem rauschen, das ist mir wirklich ein Rätsel.

Danke Blogs: Die besten Produkttipps stehen in Blogs - nicht in Audio-Fachmagazinen. Der charmante Audiohändler behauptet, dass man deren Testergebnissen nicht vertrauen kann, weil die Magazine von den Anzeigen der Gerätehersteller abhängig sind. Power to the consumers.

Nächste Woche kaufe ich mir ein neues Laptop. Grüße an den Dispo, liebe Haspa.

5 comments July 31st, 2007

Deutlich weniger Schwerverletzte

Dieser NDR-Artikel stützt meinen Latschedemo-Bericht.

Add comment June 6th, 2007

Eine uninspirierte Latschdemo

Off-Topic: Frisch zurück von der Rostocker Großdemo gegen den G8-Gipfel gestern. Rund 10 Stunden war ich da, nach meinem Empfinden eine ziemlich lahme Veranstaltung mit zuviel Polizeipräsenz und einigen doofen Autonomen, die Gewalt ausgeübt haben. Umso erstaunter höre ich aufgeregte Radionachrichten, die von mehr als 1000 teils schwer verletzten Polizisten und Demonstranten sprechen, schaue mir Bildersrecken bei Spiegel Online und dem NDR an, wo man viele Krawallbilder und verletzte, blutende Menschen sieht. Die Hamburger Mopo, die ich mir eben zusammen mit den Sonntagsbrötchen gekauft habe, titelt “Erst Karnevall, dann Krawall”. Dazu auf Seite 1 ein großes Bild mit vermummten Steinewerfern vor einem zerstörten Auto und ein kleines Bild vom bunten Demozug.

Liebe Pressekollegen, ich weiß, dass Ausschreitungen und kreativer Protest attraktive Schlagzeilen und Bilder machen. Kein User, Radiohörer und Zeitungsleser will unspannende Demoberichte konsumieren. Doch genau das war die Veranstaltung - in meiner Wahrnehmung.

Statt mich still darüber zu ärgern, dass nur über die Ausschreitungen einer radikalen, autonomen Minderheit berichtet wird, am Rande noch ein bisschen über die wenigen kreativen Protestler, schreibe ich lieber einen Blogeintrag:

Los ging es gestern per Bus mit den Hamburger Grünen. Die waren die einzigen, die noch Plätze frei hatten. Im Bus: Das, was man gerne als “Alt-68er” bezeichnet, Eltern mit ihren Teenager-Kindern, chic gekleidete Twens und diverse laut schnatternde Schwule, die über die CDU lästerten und sich gegenseitig ihre “Homoskope” aus einer Homosexuellen-Gazette vorlasen.

Die Rostocker Demo bestand aus 2 Protestzügen, ich war auf dem, der aus Richtung Hamburger Straße startete. “Wow, so viele Menschen”, denke ich bei der Ankunft. Und wundere mich, dass keine Automen darunter sind. Die waren nämlich, wie ich später erfahren habe, alle auf der anderen Demoroute, die am Rostocker Hautbahnhof losging.

Nach kurzen, lahmen Redebeiträgen setzt sich mein Zug Richtung Hafen, Endpunkt beider Demozüge und Ort der Abschlusskundgebung, in Bewegung. Genauso unspektakulär wie das Auftakt-Bühnenprogramm ist der Demozug: Wir latschen so vor uns hin. Mit dabei: Attacis, die Linkspartei, die Grünen, Greenpeacler, diverse andere Umweltschutzverbände, Ärzte gegen den Atomkrieg, Linke aller Couleur, Kirchenleute, sonstwie Umweltaktivisten, Leute von Amnesty International… Und ganz ganz viele “Normalos”, also Leute wie ich ohne Plakat oder T-Shirt, welche sie zu einer der aufgezählten Gruppierungen visuell sortiert. Es ist alles so nullachtfünfzehn.
Ich finde: Deutsche können nicht demonstrieren. Es fehlt einfach was. Humor, was Kraftvolles. (Trifft auf mich selber auch zu, ich hatte ja auch nichts vorbereitet.) Hier die wenigen gelungenen Aktionen/Plakate:

Best of Demoplakate-Sprüche:

  • Wer ist eigentlich Bob Geldof?
  • G8, geh kacken
  • Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Ein Zaun reicht ja auch.

Bei einer Gruppe Umweltschützer marschiert Elvis Presley mit, samt schillerndem Pailletten-Umhang, Tolle und Koteletten. In einer Hand hält er ein goldenes Mikro, in der anderen Hand ein Transparent, auf dem steht: “Die Erde ist eine Scheibe/Elvis lebt/ Klimaschutz kann warten”.

Dann läuft noch eine Gruppe Schweine mit, zusammengehalten von einem mit Stacheldraht bemalten Banner. Sie spielen mit einem Ball, der die Erde als Motiv trägt. Auf meine intelligente Frage: “Wer seid ihr denn?” kommt die Antwort: “Wir sind Schweine und spielen mit der Erde.” Prompt beschwert sich eine Gruppe Veganer, dass das eine Verunglimpfung der rosa Tiere und damit nicht ok sei.

schweine.JPG

Greenpeace hat riesige schwebende Schneemänner dabei.

schneemann.JPG
Naja, die Masse trottet Richtung Hafen und das Polizeiaufgebot nimmt zu. Ich bin viel damit beschäftigt, mich von den unzähligen obskuren altkommunistischen Splittergruppierungen fern zu halten. Man wird ja permanent von Team Grün und/oder dem Verfassungsschutz gefilmt, ich will wenigstens nicht in der Datei “KPD” oder “Linksruck” abgespeichert werden. Außerdem spielen die Polit-Dogmatiker eindeutig die schlechteste Musik. (Hallo MLPD: Die Zeit der schief singenden Liedermacher ist vorbei.) Die im Vorfeld des Gipfels durchgeführten hysterischen Sicherheitsmaßnahmen (die Durchsuchungen etc) sind übrigens der Hauptgrund, warum ich in Rostock dabei bin.

Angekommen im Rostocker Hafen laufe ich über das Festivalgelände. Noch mehr Menschen - der andere Demozug ist auch schon da - Fressbuden und die üblichen Protestbedarfstände, an denen Buttons, Bücher und derlei Zeug angeboten werden.

hafenszene.JPG

Ich fange an, mich über die martialische Polizeipräsenz zu ärgern: Ein Hubschrauber kreist über dem Gelände. Das ist so ohrenbetäubend laut, das Bühnenprogramm muss unterbrochen werden. Eine schwarz gekleidete Sondereinheit Polizisten marschiert durch die friedlichen Teilnehmer. Sie räumen erst das Feld, nachdem als Clowns verkleidete Protestler mit Staubwedeln ihre Helme polieren und ihnen das wohl zuviel wird. Der Hubschrauber-Lärm ist unerträglich laut.
Ich finde, dass das, was die Polizei da treibt, nicht gerade de-eskalierend wirkt. Es ist doch alles friedlich - warum also der Hubschrauber und die Polizeitrupps? Erst später erfahre ich, dass es zu dem Zeitpunkt schon Ausschreitungen gegeben hat. Nur: Davon habe ich - und ich bin sicher auch der überwiegende Teil der Demonstranten - nichts mitbekommen. Das Areal ist riesig, die Menschenmenge auch. Ich halte eine Teilnehmerzahl von um die 80.000 für realistisch. (Nach Polizeiangaben sollen es ja nur um die 20.00 gewesen sein.)

Der bedrohliche Hubschrauber dreht irgendwann ab, und ich wandere Richtung Innenstadt, um etwas Essbares aufzutun. Auf dem Weg dahin sichte ich die ersten Vermummten. Und Spuren von Randale, lose Pflastersteine, herausgerissene Verkehrsschilder. Sieht aber nicht dramatisch aus.
In einer kleinen Gasse treffe ich alte Freunde aus Lüneburg. Wir reden zusammen, plötzlich riegeln Polizisten die Gasse ab. Sie lassen uns anstandslos wieder raus, Autonome sind nicht in Sichtweite. An “Fränkies Wurstbude” gibt es eine Currywurst. Auf einem Platz in der Innenstadt sitzen wir dann und essen, wie viele andere Protestler. Die Polizei steht herum, alles ist unaufgeregt und ruhig.

Später geht es in eine Kneipe, sie heißt “Alex”, wo schon ein buntes Völkchen erschöpfter Demonstranten sitzt und sich stärkt. Ich treffe dort weitere Bekannte. Wir unterhalten uns und sind uns einig: die Demo ist “fade”, “irgendwie komisch”. Alles verläuft sich, die Menschen wie die Themen, um die es eigentlich gehen soll.

Clowns kommen herein und machen sich auf der Kneipentoillette ihre Schmicke ab. Plötzlich stürmen Polizisten herein, auch aufs Klo, sie haben wohl Tränengas abbekommen und wollen sich die Augen auswaschen. Es stört die nette Atmosphäre wenig, alle trinken weiter ihren Kakao oder ihr Bier. “Nanu,” denke ich, “doch noch Ausschreitungen?” Mittlerweile ist es 18 Uhr und die Demo gefühlt vorbei.

Zurück zum Hafen geht es vorbei an lauter Peterwagen und Polizeikräften. Ich wundere mich weiter, was das ganze Aufgebot soll. Uns entgegen kommen Trupps und führen einzelne Autonome ab. Ganz junge Jungs. Am Hafenrand dann wirkt die Situation überhaupt nicht mehr so friedlich wie am Nachmittag: (Durchlässige) Polizeiketten sperren den Weg in die Innenstadt ab. Räumpanzer und Wasserwerfer stehen herum. Vereinzelt liegen Pflastersteine und zerbrochene Flaschen herum, die Wasserwerfer sind offensichtlich zum Einsatz gekommen. Ganz hinten, auf der Bühne, läuft das Bühnenprogramm aber weiter.

raeumfahrzeug.JPG

Wir entscheiden, nicht in die Menge zu gehen, die Stimmung ist merkwürdig. So stehen wir mit vielen Schaulustigen Rostockern (”Nä, hier sieht man gut?”) und anderen Protestlern am Rande der Versammlung und gucken. Immer mal wieder stoßen Polizeitrupps in die Menge und kommen, einen Schwarzgekleideten unter den Arm geklemmt, wieder heraus. Fotografen, angetan mit Sauerstoffmasken und Helmen, wuseln dazwischen herum. Ich sehe keinen einzigen Steinewerfer. Wir entschliessen uns, zu gehen. Freundliche grün gekleidete Polizisten weisen uns den einzig freien Weg Richtung Busparkplatz, vorbei an Wasserwerfern und schwarz geleideten Sondereinheiten.

Auf dem Weg zurück machen wir einen Abstecher in das unabhängige Medienzentrum von Indymedia. Es gibt Kaffee und Tee, der Indymedia-Liveticker ist an die Wand projiziert, die Menschen sitzen an Tischen und redeten.

Zurück im Bus machen alle einen erschöpften Eindruck. Den ganzen Tag herumlaufen, das ist anstrengend. Einer hat wohl etwas Tränengas abbekommen, sonst sind alle guter Dinge und müde. Nicht mal die Schwulen haben mehr Energie für eine Unterhaltung.

Das also war mein Demo-Tag gestern. Ich war auf einer uninspirierten Latschdemo, wie vermutlich 95 Prozent der anderen Teilnehmer. Die Berichterstattung der Massenmedien konzentriert sich fast ausschließlich auf die Ausschreitungen. Ja, die Gewalt hat es gegeben, die Bilder beweisen es. Doch diese einseitige Darstellung den gestrigen Tages wird den Ereignissen nicht gerecht. Dieser Bericht ist ein Versuch, das gerade zu rücken.

23 comments June 3rd, 2007


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