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Posts filed under 'Creative Commons'

Referenz-Portal cc


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Der arabische Sender Al Jazeera unterhält unter cc.aljazeera.net ein umfangreiches Portal mit Video-Footage, das frei lizenziert ist. Der Inhalt ist extrem verstörend, Kriegsbilder aus Gaza eben, davon abgesehen ist das Portal sehr gut umgesetzt:

  • Videos werden via blip.tv eingebunden, d. h. mit embedabble Videoplayer. Ich mag blip.tv sehr, weil die  sehr hohe Qualität bieten
  • zusätzlich Downloadmöglichkeit des Materials in hoher Qualität
  • Stichpunkte fassen den Inhalt der Videos zusammen
  • Erklärung des cc-Konzepts in wenigen Worten
  • Seite ist gut designed, man findet sich zurecht
  • Verwendung der freiesten cc-Lizenz, cc-by. Sie unterstützt ideal das Ziel des Projekts - nämlich auf den Krieg aufmerksam zu machen

Wer plant, auch ein cc-Portal aufzusetzen, schaut vorher bei Al Jazeera vorbei. Es lohnt. Das Projekt illustriert außerdem, was Urheberrecht mit freier Meiunungsäußerung zu tun hat: Wer seine Botschaft in der Welt haben will, sollte auf Urheberrechte verzichten. Hier die offizielle Presse-Erklärung.

Add comment January 19th, 2009

Team Deutschland, sogar mit Bundeshorst!


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Ab morgen gibt’s mit “Team Deutschland” eine neue Satire-Serie im NDR Fernsehen.

[W]er auffällt, umfällt oder sonst wie reinfällt in Deutschland, wird von den Zeichnern der ersten gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen gnadenlos aufs Korn genommen. Von Ackermann bis Aliens, von Bahn bis Bundespräsident geht es quer durch Politik, Kultur und Gesellschaft…

Ich durfte schon mal schauen und konnte lachen - und wer mich kennt, weiß - das passiert mir nicht oft! Sendetermin: Wenn alle schon schlafen - wochentags irgendwann nach 23.00 Uhr. Aber hey, wozu gibt’s Podcasts (ab Freitag verfügbar)! Plus: Die Serie steht unter einer Creative-Commons-Lizenz. Mein Arbeitgeber (/Disclaimer) baut das im letzten Jahr gestartete Pilotprojekt hier und da ein bisschen aus.

teamdeutschland118_v-gallery.jpg

4 comments November 26th, 2008

Erinnerungen unter freien Lizenzen


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“Geschichte von unten” war in den 70ern so ein Schlachtruf. Dank diverser User-Generated- Content-Projekte etablierter Medien scheint die Idee in digitalen Welten seine Wiederauferstehung zu erleben. Interessant dabei: Manchmal halten die Verlage ihre Nutzer dazu an, ihre Dokumente unter freie Lizenzen zu stellen. Macht ja Sinn - kollektive Erinnerung ohne urheberrechtliche Fußangeln. Beispiele:

New York Times: Polling Place Photo Project
The Polling Place Photo Project is a nationwide experiment in citizen journalism that encourages voters to capture, post and share photographs of this year’s primaries, caucuses and general election. By documenting local voting experiences, participants can contribute to an archive of photographs that captures the richness and complexity of voting in America. […]

In the spirit of public access and broad dissemination, this is an open-source project: all photographs are contributed under a Creative Commons license.

Die New York Times verrät allerdings nicht, welche. Laut cc-Blog ist es die Attribution No Derivatives. Auch Einestages, die Zeitgeschichte-Plattform des Spiegel Verlags, unterstützt cc-Lizenzierung und Public Domain:

Auch einestages bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, eigene Fotos unter eine Creative Commons-Lizenz zu stellen. Es gibt verschiedene Arten von CC-Lizenzen. Die von einestages unterstützte CC-Lizenz heißt: “Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland.” Der englischsprachige Fachbegriff für diesen CC-Lizenztyp heißt: by-nc-nd. Wenn Sie Ihre Fotos auf einestages unter dieser CC-Lizenz veröffentlichen möchten, wählen Sie dazu beim Hochladen bitte einfach die entsprechende Option aus.

Wird leider wenig genutzt. Ich nehme diese Beispiele trotzdem als weiteres Zeichen, dass CC sich immer mehr etabliert.  Erinnerungen sind zum Teilen da.

Add comment November 13th, 2008

Weltuntergang 2.0


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Es ist doch erstaunlich, an wie viele Wörter man das Appendix “2.0″ hängen kann! Diese Ãœberschrift wirbt für das ziemlich gelungene kollaborative Filmprojekt “Node 666″: Das ist die Story:

It began in 2006. Escalating tensions in the Middle East resulted in Iran dropping a nuclear weapon unto Israel. Into the Valley of Armageddon. This unearthed a hidden portal to hell from which a demon army rose to conquer the earth. Seeing that the time had come, alien overlords who had been watching over us as Angels initiate the Rapture protocol to save the human genetic code, randomly transporting a few million of us into their ships, to prepare for their final battle. The rest of us are left behind, to face the final apocalypse. Many die. Some survive. And some … Form a videoblogging network to communicate. These are the members of Node 666.

Dieses Video besteht aus Schnipseln von den “Ãœberlebenden”, die sich selbst in ihrer, äh, misslichen Weltuntergangssituation filmen. Node 666 schafft es, eine Blair-Witch-Atmosphäre aufzubauen. Ich zumindest habe mich ein bisschen gefürchtet. Humor blitzt auch immer wieder auf.

Kleine Denksportaufgabe für die Juristen, die immer behaupten, dass unser Urheberrecht wunderbest auf Internet, Web 2.0 etc passt: Wer ist denn hier der Urheber? Die Leute, die den Film zusammengeschnitten haben? Oder die Einzel-Autoren?

Add comment October 2nd, 2008

Teilweise verschenken und verdienen


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Die commoncraft-show ist eine meiner Lieblings-Webshows. Das Prinzip ist simpel:

We make complex ideas easy to understand using short and simple videos.

Our product is explanation.

In der Show erklären sie Netzphänomene wie Blogs oder Technologien wie RSS mithilfe von Tafel, Zettelschnipselchen und Stift. Die Videos stehen frei im Netz. Man kann bei denen auch Clips in Auftrag geben. In diesem Video erklären die Macher ihr Geschäftsmodell, das auf cc-Lizenzierung beruht. Interessant. Und simpel erklärt, wie gewohnt.

Add comment September 22nd, 2008

Die tollsten Sportarten bei Olympia


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Olympia hält man als Sportwurst (wahlweise: Non-Pharma-Kunde) nur aus, wenn man sich drüber lustig macht. Eine kleine Videoserie, produziert vom NDR für die ARD, erledigt diese Aufgabe:

In acht Folgen präsentiert Klaas Butenschön bis zum Ende der Sommerspiele in Peking einige der olympischen Sportarten auf etwas andere Art und Weise - mit einem Augenzwinkern.

comedy114_v-ardboxbild.jpg

Erreichbar unter peking.ard.de Warum das hier steht? Die Clips wurden unter Creative Commons lizenziert. So ist cc auch in der ARD salonfähig geworden. Service für Blogger: die Videos via YouTube einbinden geht auch.

Die Folgen:
Folge 1: Ringen
Folge 2: Synchronspringen
Folge 3: Gewichtheben

Folge 4: Bogenschießen
Folge 5: Sprint
Folge 6: Taekwondo
Folge 7: Weitsprung
Folge 8: Moderner Fünfkampf

1 comment August 12th, 2008

Creative Commons für NGOs


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Lohnt es sich für NGOs, Inhalte frei zu lizenzieren? Letzte Woche habe ich einer NGO erklärt, was Creative Commons ist, welche Vorteile der Einsatz von cc-Lizenzen hätte & worauf zu achten ist. Hier die Pro-Argumente zusammengefasst:

  • NGOs sind abhängig von der Zivilgesellschaft. Ohne Rückhalt in der Bevölkerung können sie ihre Interessen schwerlich durchsetzen. Eine NGO tut gut daran, wenn sie ihren Unterstützern etwas zurückgibt.
  • Eine NGO kann noch so mächtig bzw. finanziell gut ausgestattet sein - verglichen mit dem Potential, das der engagierten Breitband-Zivilgesellschaft innewohnt, sehen die Einflussmöglichkeiten jeder NGO mickrig aus. Man sollte seine Unterstützer einbinden und ihnen Ressourcen bereit stellen, die sie nutzen können. Also Videomaterial, das frei für eigene Filmprojekte genutzt werden darf. Oder Bilder, die Blogger nutzen dürfen; usw.
  • Der Einsatz von cc-Lizenzen beschert jeder NGO viele neue Freunde. Nämlich die einflussreiche, meinungsfreudige und überdurchschnittlich häufig (meine Wahrnehmung) politisch engagierte Open-Source-Gemeinde. Das fördert das Image. Und hey, Freunde gewinnen ist eine tolle Sache!

Was ist zu beachten?

Ich weiß, ich weiß: Wäre die Rechteklärung nicht so abartig kompliziert, würden viele NGOs längst frei lizenzieren. Rechteklärung und die Einigung mit Autoren und bzw. deren Interessenvertretungen ist schwierig. Einige Tipps:

  • Unbedingt versuchen, die Urheber von CC zu überzeugen. Viele empfinden Internet & Co als existenzbedrohend, diese Ängste muss man ernst nehmen. Argumente, die helfen, sie zu zerstreuen:
    • Was der NGO - dem Auftraggeber der Autoren - nutzt, nutzt im Endeffekt auch den Autoren.
    • Viele Urheber wollen nicht, dass z. B. Blogger ihre Werke unentgeltlich veröffentlichen. Anders betrachtet: Auftraggeber von z. B. Fotografen waren und sind NGOs, nicht Privatpersonen. Wenn die jetzt via Blogs die Werke veröffentlichen, entsteht den Urhebern kein kommerzieller Schaden - sie waren schließlich nie Kunden der Urheber, und sie werden es auch nie werden. Blogger helfen, den Namen der Urheber bekannt zu machen. Das kann sich in weitere Aufträge übersetzen. (Gutes Google-Ranking ist Gold wert.) Gegen eine klar kommerzielle Nutzung verwahrt man sich, indem man eine cc-Lizenz wählt, die die kommerzielle Nutzung untersagt.
  • Kreative Werke haben sowas wie eine “Lebensdauer” - irgendwann sind sie kommerziell nicht mehr interessant. Dann kann man sie entweder unerreichbar in ein Archiv sperren, oder man stellt sie frei ins Netz. Letzteres ist eindeutig die bessere Idee.
  • Mit einem kleinen, überschaubaren Pilotprjekt anfangen, Erfahrungen sammeln und gucken, was passiert.

Immer wieder wird der Wunsch nach “100%iger Rechtssicherheit” und “Kontrolle” geäußert. Das geht nicht im Internet. An den Gedanken muss man sich gewöhnen. Ist gar nicht so schlimm, das Leben geht weiter.

Nicole Ebber hat ihre Diplom-Arbeit über cc in NGOs geschrieben - habe ich nicht gelesen, aber es stehen bestimmt einige interessante Sachen drin.

Add comment August 3rd, 2008

OpenMusicContest


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Habe mich als Jurymitglied des diesjährigen “OpenMusicContest” in den letzten Tagen durch Stunden von Musik gehört. Mir schlackern jetzt noch die Ohren. Ich kenne jemanden, der sagt etwas gehässig, dass Creative Commons das “Urheberrecht der Dilettanten” sei. Nun ja. 4 Bands fand ich super, bei den anderen, ich sach mal… da ist noch Potential drin. Bin gespannt, wer das Rennen macht.

Auf jeden Fall ein schönes Projekt, das die Leute um Meik Michalke jährlich stemmen.

Beim OpenMusicContest des Marburger AStA handelt sich um einen bundesweiten, international einzigartigen Wettbewerb zur Diskussion um die Freiheit von Kultur mit besonderen Teilnahmebedingungen.

Die Musikstücke, mit denen sich die Bands bewerben, müssen unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. D.h. diese Musik wird “frei” — sie darf kopiert und verbreitet werden, solange dabei die Urheber/innen des Stücks genannt werden und wiederum auf die Lizenz hingewiesen wird. Dabei können die Bands darüber entscheiden, ob dies auch für die kommerzielle Nutzung gestattet ist, und ob die Stücke auch in veränderter Fassung verbreitet werden dürfen oder nicht. So ist es möglich, die veröffentlichten Sampler auch zum freien Download anzubieten. Der OpenMusicContest gilt als eines der größten Real-Life-Events der Creative Commons Community.

1 comment July 31st, 2008

Ãœberlegt und dagegen entschieden


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Ist es eine gute Idee, öffentlich-rechtliche Inhalte generell unter eine sehr freie Lizenz zu stellen? Z. B. unter eine cc-Lizenz, die die kommerzielle Nutzung erlaubt? Seit dem vorherigen Blogeintrag liegt meine Stirn in tiefen Denkfalten, den ganzen halben Tag Abend habe ich herumüberlegt.

Ich bin Fan davon, dass öffentlich-rechtliche Sender ihre Inhalte frei lizenzieren. Immerhin bezahlt uns die Allgemeinheit.* Darum sollen die geschätzten Gebührenzahler das Recht haben, die mit ihren Geldern finanzierten Filme, Radiobeiträge oder Texte zu nutzen. Nun kann man argumentieren: Auch Unternehmen wie die “Zeit” müssen an die GEZ überweisen. Darum sollte der Traum von Herrn Blau, Chefredakteur bei Zeit Online, wahr werden: Sein Unternehmen zahlt, darum sollte es öffentlich-rechtliche Beiträge nutzen & die Inhalte einbinden dürfen und damit kommerziell verwerten.

Das Argument ist gut. Aber es gibt andere Argumente, die diese Option als eine unglückliche entlarven.

Wenn Dritte einen Inhalt kommerziell nutzen, sollten Urheber in irgendeiner Form beteiligt werden. Normalerweise wird z.B. ein Online-Zuschlag gezahlt, das würde mit einer radikal freien Lizenz wegfallen. Ich hätte Bauchschmerzen, wenn ein Unternehmen wie die Zeit mit ehemals öffentlich-rechtlichen Inhalten munter Werbegelder einstreichen würde, davon aber nichts an die Urheber zurückfließt.

Stellen wir uns mal vor, die ö-r stellen plötzlich ihre Inhalte unter die CC-BY. Knausrige Verleger werden sofort das Programm “Wir müssen Kosten sparen!” abspulen, eigene Journalisten nach Hause schicken und für lau die ö-r Inhalte nutzen. Eine Verarmung der deutschen Medienlandschaft wäre die Folge. Sehr unattraktiv, dieses Szenario.

Ich als Privatperson bin also weiter dafür, dass ö-r Inhalte frei lizenziert werden. Aber die kommerzielle Nutzung sollte untersagt bleiben. Die Nutzung zu privaten Zwecken immer gerne.

CC-BY mit Kulturflatrate wiederum kann ich mir vorstellen.

*Mich auch, ein warmes Lächeln an dieser Stelle an alle Gebührenzahler. (Dieser Satz sollte als Disclaimer durchgehen.)

9 comments July 15th, 2008

Warten und hoffen


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Wolfgang Blau ist halbwegs neuer Chefredakteur von “Zeit Online”. In einem Interview mit “Infosat” äußert er einen Wunsch:

Digitalmagazin: Wird es auch Kooperationen mit Mediatheken anderer Sender wie Arte, ARD oder gar einem privaten Anbieter geben?

Blau: Wir sind für viele Ideen offen, privater wie öffentlich-rechtlicher Art. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie unendlich kompliziert die Urheberrechtssituation bei der Online-Nutzung von Fernsehinhalten werden kann. Ich warte und hoffe auf den Tag, an dem öffentlich-rechtliche Sender ihre eigenen Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz stellen werden.

Die “unendliche komplizierte Urheberrechtssituation” plagt tatsächlich jeden, der im Online-Bereich arbeitet. Die Copyright-Bredouille erschwert den Öffentlich-Rechtlichen auch eine freiere Lizenzierung ihrer Inhalte. Wenn ich mal kurz aus dem gebührenfinanzierten Nähkästchen plaudern darf: Mein Arbeitgeber NDR hat ja ein kleines cc Projekt. Klein ist es, weil wir nur freigeben können, woran wir auch alle Rechte haben. Sobald Musik dabei ist (meistens der Fall), fällt die Option cc aus. Filmemacher arbeiten aus Gewohnheit mit GEMA-Musik, und die freie Musik gefällt ihnen oft nicht besonders. Oder es wird fremdes Filmmaterial verwendet, auch dann stirbt die cc-Option. Es gab diverse Anfragen von NDR Autoren, die gern ihre Sachen unter cc stellen wollten. Auftauchende rechtliche Unwägbarkeiten haben das immer verhindert.

Und selbst wenn die Situation besser wird, die Autoren z. B. nur freie Musik verwenden für Sachen, die ins Netz sollen - nie werden die öffentlich-rechtlichen Sender Lizenzen verwenden, die die kommerzielle Nutzung freigeben. (Das wäre eine Voraussetzung, damit Zeit Online öffentlich-rechtliche Inhalte ohne Nachfragen verwenden dürfte.) Dann wäre den Sendern der Zorn ihrer Autoren gewiss: Denen vermitteln, dass Dritte ihre Inhalte kommerziell nutzen dürfen, ohne dass sie, die Urheber, davon profitieren - unmögliche Aufgabe.

4 comments July 14th, 2008

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